IGF-1 LR3 1000 mcg

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IGF-1 LR3 (Long R3 Insulin-like Growth Factor-1) ist ein modifiziertes 83-Aminosäuren-Analogon des menschlichen IGF-1 mit einer Arginin-Substitution an Position 3 und einer 13-Aminosäuren-langen N-terminalen Erweiterung. Diese Modifikationen verringern die Affinität zu IGF-bindenden Proteinen, was zu einer deutlich erhöhten biologischen Wirksamkeit führt. Erhältlich im Vereinigten Königreich – 1000 mcg, 99%+ Reinheit.

Reinheit: ≥99 % (HPLC & MS)
Menge: 1000 mcg (1 mg) pro Vial
Aminosäuren: 83 (modifiziertes IGF-1)
Lagerung: -20°C (lyophilisiert) · 2-8°C (rekonstituiert)

Kategorie:

Beschreibung

IGF-1 LR3 1000 mcg – Langwirksamer Wachstumsfaktor
IGF-1 LR3 (Long R3 IGF-1) ist ein synthetisches Analogon des menschlichen Insulin-like Growth Factor-1, das für eine erhöhte Wirksamkeit und verlängerte biologische Aktivität entwickelt wurde. Zwei wesentliche Modifikationen unterscheiden es von nativem IGF-1: eine Glutaminsäure-zu-Arginin-Substitution an Position 3 (Arg3) sowie eine 13-Aminosäuren-lange N-terminale Erweiterung. Zusammen verringern diese Veränderungen die Bindung an IGF-bindende Proteine (IGFBPs) erheblich, sodass mehr freies IGF-1 LR3 für die Rezeptoraktivierung zur Verfügung steht.

Produktspezifikationen
Molekulargewicht ~9.111 g/mol
Aminosäuren 83 Reste
Wesentliche Modifikation Arg3-Substitution + 13 aa N-terminale Erweiterung
Reinheit ≥99 % (HPLC & MS)

Forschungshintergrund
Verstärkte IGF-1R-Aktivierung – Durch die Umgehung der Bindung an IGFBPs besitzt IGF-1 LR3 in Zellproliferationsassays eine etwa 2–3-fach höhere Wirksamkeit als natives IGF-1. Es aktiviert den IGF-1-Rezeptor (IGF-1R) sowie die nachgeschalteten PI3K/Akt- und MAPK/ERK-Signalkaskaden.

Zellproliferation und Zellüberleben – IGF-1 LR3 wird häufig in Zellkulturen als Wachstumsfaktor-Zusatz sowie in Forschungsmodellen zur Untersuchung von Zellproliferation, antiapoptotischer Signalübertragung und Gewebewachstum verwendet.

Vergleich mit IGF-1 DES – IGF-1 DES ist eine N-terminal verkürzte IGF-1-Variante (Aminosäuren 4–70) mit anderer Pharmakokinetik. IGF-1 DES besitzt eine kürzere Wirkdauer, aber eine höhere Rezeptorbindungsaffinität, wodurch sich beide Varianten als sich ergänzende Forschungswerkzeuge eignen.

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